| Tiefrote Quartalszahlen: Philips fährt überraschend einen Milliardenverlust ein |
| Geschrieben von: Uwe |
|
Beeinflusst durch die Entwicklung in der US-amerikanischen und europäischen Schuldenkrise muss der Technikkonzern Philips in diesem Quartal einen Verlust von 1,345 Milliarden Euro verbuchen. Besonders in der Gesundheits- und Lichtsparte, in welcher das Unternehmen zu den Marktführern zählt, gab es einen deutlichen Rückgang bei den Einnahmen. Eine weitere Belastung für die Firmenkasse waren Abschreibungen auf Tochterunternehmen wie Saeco in Höhe von 1,4 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal des Jahres waren die Erlöse von Philips um zwei Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zurückgegangen. Einen sicheren Platz in der Wirtschaft hat das Unternehmen durch preiswertere Anbieter wie LG Electronics und Samsung verloren. Bereits im letzten Monat waren niedrigere Gewinne und ein sinkender Wachstum des Umsatzes im den Sparten Verbraucher- und Lichttechnik angekündigt worden. Nach dem Abstoßen des Fernsehergeschäfts wird man sich aber nicht von weiteren Bereichen trennen. Der neue Konzernchef kündigte aber Sanierungsmaßnahmen an, mithilfe welcher bis 2014 insgesamt 500 Millionen Euro weniger ausgegeben werden sollen. Des Weiteren wird im Jahr 2013 beim Umsatz mit einem Plus von vier bis sechs Prozent erwartet. Die Gewinnmarge soll sich in einem Bereich von zehn bis zwölf Prozent bewegen. Animiert durch die geplanten Schritte zur Verbesserung der Unternehmenssituation konnten die Aktien von Philips um etwa zwei Prozent zulegen. Zuvor hatte sich ihr Wert um knapp ein Drittel gemindert. |
Copyright © 2011 saturo.net | Powered by Joomla!. Designed by: Free Joomla Template, ecommerce web hosting. Valid XHTML and CSS.